Ihren Namen verdankt die noch junge Bowen-Therapie dem Australier Tom Bowen (1916-1982).

Bowen revolutionierte den Blick auf Erkrankungen des Haltungsapparates. Damals wie teilweise noch heute herrschte die weit verbreitete Meinung, ein Gewebe müsse "weich geknetet" werden. Tom Bowen dagegen stimulierte das Gewebe an bestimmten Punkten mit einmaligen, kurzen und sanften Bewegungen (sogenannten "Moves"). Er beobachtete, dass die Selbstheilungskräfte danach stärker wirkten als nach der Behandlung mit herkömmlichen Methoden.