Klassische Homöopathie

Was ist klassische Homöopathie?

Aus homöopathischer Sicht bedeutet Krankheit stets eine Störung des gesamten Menschen: von Körper und Geist. Im gesunden Zustand hält die dem Organismus innewohnende Lebenskraft Körper, Gefühle und Geist in Harmonie. Wird diese Lebenskraft jedoch geschwächt, dann gerät der Organismus aus dem Gleichgewicht und der ganze Mensch wird krank. Sämtliche dabei auftretende Symptome wie Schmerz, Fieber, Reizbarkeit oder Ängste sind nicht als isolierte Leiden zu verstehen, sondern stehen in Beziehung zueinander.

Um das gestörte Gleichgewicht wiederherzustellen, verordnet der homöopathische Therapeut ein Arzneimittel, welches individuell auf den Patienten abgestimmt ist. Diese Arznei setzt einen heilenden Impuls, wodurch innere Ordnung und Harmonie zurückkehren sollen, und damit auch die Gesundheit.

Die Homöopathie beruht auf dem Ähnlichkeitsprinzip, d.h. eine homöopathische Arznei kann einem kranken Organismus nur dann helfen, wenn dessen Beschwerden und Symptome denen ähnlich sind, die genau diese Arznei in einem gesunden Organismus auslösen kann (homöopathische Arzneimittelprüfung).

Behandlungsdauer und Grenzen der Homöopathie

Die Homöopathie ist eine prozessorientierte Therapie, d.h. dass sie den Körper anregen soll, gestörte Funktionsabläufe sanft zu korrigieren. Daraus folgt, dass Erkrankungen, die bereits über Jahre existieren, nicht in wenigen Tagen oder Wochen verschwinden werden, sondern sich langsam, aber stetig bessern sollen. Auf der anderen Seite können sich Krankheiten, die akut auftreten oder erst seit kurzer Zeit bestehen, mit Hilfe des passenden homöopathischen Medikaments sehr schnell bessern. Als Regel gilt: Je kürzer die Krankheit besteht, desto schneller kann sie überwunden werden.

Daher ist die klassische Homöopathie sowohl für chronische Erkrankungen wie Neurodermitis, Asthma, Migräne oder Depressionen geeignet als auch für akute Beschwerden wie Erkältungen oder Sportverletzungen.

Die Homöopathie arbeitet mit den Selbstheilungskräften des Körpers. Ein lebender Organismus wird immer versuchen, zu einer ungestörten Funktion zurück zu finden. Und dieses Bestreben unterstützt die Homöopathie. Doch wenn ein Organ zerstört ist, kann die Homöopathie es nicht erneuern. Sie kann aber dem restlichen Organismus dabei helfen, die gestörte Funktion auszugleichen.

Eine weitere Grenze dieser Therapie sind lebensbedrohliche, rasant verlaufende Krankheiten, die schnell einer notärztlichen oder chirurgischen Behandlung bedürfen. Die Homöopathie kann in diesen Fällen begleitend eingesetzt werden, jedoch nicht als einzige und primäre Therapie. Beispielsweise bedarf ein kompliziert gebrochener Fuß sofort einer Operation. Flankierend können homöopathische Mittel, die die Knochenheilung fördern, eingesetzt werden.

Für welche Beschwerden kann die klassische Homöopathie eingesetzt werden?

Die Homöopathie gehört zu den „großen“ naturheilkundlichen Therapien. Sie ist also in der Lage, bei sehr vielen Erkrankungen des Körpers, des Geistes und der Seele Impulse für eine tiefgehende Selbstheilung zu setzen. Unter Berücksichtigung ihrer oben beschriebenen Grenzen hat sie somit unzählige Einsatzgebiete bei chronischen und akuten Erkrankungen, von denen im Folgenden nur einige beispielhaft genannt werden, um das große und verschiedenartige Behandlungsspektrum zu illustrieren.

Einsatzgebiete

Kinder sanft stärken mit Homöopathie

Kinder sind sensibel. Ihr Körper reagiert bereits auf geringe Mengen chemischer Medikamente höchst empfindlich. Homöopathische Medikamente haben keine schädlichen Nebenwirkungen. Sie unterstützen die natürlichen Selbstheilungskräfte des Kindes und führen so zu einer dauerhaften Gesundheit.

Homöopathische Medikamente helfen von Kopf bis Fuß – dem Körper und auch der Seele. Da sie sanft und unschädlich wirken, dürfen selbst Babies und Kleinkinder mit homöopathischen Arzneien behandelt werden. Klassische Homöopathie ist ganzheitlich. Das bedeutet, den kleinen Menschen als eine Einheit zu betrachten, um die Erkrankung im Gesamtzusammenhang zu erkennen und nachhaltig zu heilen. Bei Allergien, Neurodermitis, Krupphusten, wiederkehrenden Mittelohrentzündungen, Bronchitis, Sinusitis, häufigen Erkältungen, aber auch motorischer Unruhe, ADS/ADHS oder Bettnässen erzielt die klassische Homöopathie hervorragende Ergebnisse. Gesunde Kinder sind glücklich und entspannt.

Homöopathie ganz weiblich

Frauen sind Expertinnen für ihren eigenen Körper. Die herkömmliche Medizin erkennt das oft nicht an und folgt Krankheitskonzepten, die sich am männlichen Körper orientieren. Die klassische Homöopathie berücksichtigt die individuellen körperlichen und seelischen Bedürfnisse von Frauen und respektiert deren persönliche Lebenskonzepte.

Frauen brauchen eine ganzheitliche Medizin, die ihren persönlichen Hintergrund und ihre Vielfachbelastung zwischen Beruf und Familie genauso berücksichtigt wie die unterschiedlichen Bedürfnisse in den Lebensphasen Pubertät, Schwangerschaft und Wechseljahre.

Die klassische Homöopathie ist eine solche Medizin, denn sie unterstützt die Eigenverantwortung der Frau für ihre Gesundheit. Homöopathische Medikamente heilen von Kopf bis Fuß - den Körper und die Seele.

Wechseljahresbeschwerden, Migräne, Schlafstörungen, Übergewicht, Rückenschmerzen, häufige Blasenentzündungen, Pilzerkrankungen oder Unterleibsschmerzen sind Zeichen eines aus dem Gleichgewicht geratenen Körpers.

Die klassische Homöopathie unterstützt Frauen dabei, mit sich und ihrem Körper wieder in Einklang zu kommen.

Stressbewältigung mit Homöopathie

Tinnitus, Burnout, chronisches Erschöpfungssyndrom und Migräne sind Überlastungssymptome. Eine Behandlung, die sich ausschließlich auf die Beseitigung dieser Symptome konzentriert, ist oft erfolglos. Die klassische Homöopathie geht Krankheiten auf den Grund und hilft so Stresserkrankungen nachhaltig zu überwinden.

Körper und Seele reagieren auf negativen Stress höchst unterschiedlich. Ob ein überlasteter Mensch zu chronischen Rückenschmerzen, Migräne oder anderen Beschwerden neigt, ist typabhängig. Stressbedingte Erkrankungen können nur ganzheitlich und ursachenorientiert geheilt werden.

Genau das leistet die klassische Homöopathie. Homöopathische Medikamente können überlastungsbedingte Krankheiten von Grund auf heilen. Sie unterstützen gleichzeitig dabei, "Stressfallen“ zu erkennen und zu vermeiden.

Entlasten Sie Ihren Körper: Homöopathische Heilmittel helfen dauerhaft, machen nicht abhängig und haben keine schädlichen Nebenwirkungen.
Fit im Alter mit Homöopathie

Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme, Blasenschwäche, Atemwegserkrankungen, Gelenkbeschwerden und Arteriosklerose führen zu Einschränkungen im Alltag und mindern die Lebensfreude. Die klassische Homöopathie geht Krankheiten auf den Grund und aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Im Laufe eines Lebens hinterlassen positive wie negative Ereignisse ihre Spuren an Leib und Seele. In der Folge treten mannigfache körperliche und psychische Symptome auf, die scheinbar nicht zusammenhängen. Eine Behandlung, die sich ausschließlich auf die Beseitigung dieser einzelnen Symptome konzentriert, bleibt oft erfolglos, und der Einsatz einer Vielzahl von chemischen Medikamenten belastet den Körper.

Die klassische Homöopathie berücksichtigt die Lebensgeschichte eines Menschen. Sie erforscht die Krankheitsursachen sowie deren Zusammenhänge und unterstützt so eine Heilung von Grund auf. Homöopathische Medikamente machen nicht abhängig und haben keine schädlichen Nebenwirkungen.

Weitere Erkrankungen
Die folgende Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern skizziert die Vielseitigkeit der Homöopathie.
  • Abszess
  • AD(H)S
  • Akne
  • Allergien
  • Angststörungen
  • Aphten
  • Arthritis
  • Asthma
  • Augenentzündungen
  • Bettnässen
  • Blasenentzündung
  • Bronchitis, akut und chronisch
  • Bursitis
  • Brustdrüsenentzündung
  • Chronische Erschöpfung
  • Darmentzündungen
  • Depressionen
  • Durchfall
  • Ekzem
  • Erbrechen
  • Erkältungen
  • Faszialislähmung
  • Fieber
  • Fieberkrämpfe
  • Gelenkschmerzen
  • Hämorrhoiden
  • Halsentzündungen
  • Harnwegsinfektionen
  • Herpes simplex („Fieberbläschen“ Mundschleimhaut)
  • Herpes zoster („Gürtelrose“)
  • Herzerkrankungen
  • Heuschnupfen
  • Höhenangst
  • Immunschwäche
  • Insektenstiche
  • Kalkschulter
  • Kopfschmerzen
  • Lampenfieber
  • Lebensmittelunverträglichkeit
  • Lebererkrankungen
  • Migräne
  • Mittelohrentzündung
  • Nasenpolypen
  • Nebenhöhlenentzündung
  • Nervenschmerzen
  • Neurodermitis
  • Neurologische Erkrankungen
  • Ohrenentzündungen
  • Pilzinfektionen
  • Pneumonien
  • Polyarthritis
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS)
  • Prellungen
  • Prostatabeschwerden
  • Psoriasis
  • Reiseübelkeit
  • Reizdarm
  • Reizmagen
  • Rückenschmerzen
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Schlafstörungen
  • Schleimbeutelentzündung
  • Schnittverletzungen
  • Schock
  • Schulkopfschmerz
  • Schwindel
  • Sinusitis
  • Sodbrennen
  • Sonnenstich, Hitzschlag
  • Sportverletzungen
  • Tennisellbogen
  • Tierbisse
  • Tinnitus
  • Übelkeit
  • Venenschwäche
  • Verbrennungen, auch nach Strahlentherapie
  • Warzen
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Wirbelsäulentraumata
  • Zahnschmerzen
  • Zahnungsschmerzen von Babys
  • Zahnwurzelentzündungen
  • Zellgewebsentzündungen
  • Zyklusbeschwerden