Februar: Drosera – der Sonnentau

16.11.2018 – Tag der offenen Tür
14. September 2018

Trockene Heizungsluft und Staub setzen den Atemwegen zu. Das kann zu Hustenreiz, im schlimmsten Fall zu Pseudokruppanfällen führen: bellender Husten mit Atemnotattacken bis zum Erbrechen. Doch auch dafür hat die Natur ein Kraut wachsen lassen.

Drosera kommt dann zum Einsatz, wenn einfache Hausmittel wie Zwiebel-Hustensaft oder Holunderblütenelixier versagen. Sorgen Sie für ausreichende Luftfeuchtigkeit, notfalls durch Aufhängen feuchter Tücher. Es gilt absolutes Rauchverbot in der Umgebung des Erkrankten. Wichtig ist es, viel zu trinken, um den Husten verstärkenden Schleim zu verflüssigen.

Symptome, die den Einsatz von Drosera rechtfertigen, sind Husten, der durch Kribbeln im Kehlkopf ausgelöst wird, bellender Husten bis zum Erbrechen sowie Hustenattacken, die den Patienten blau anlaufen lassen. Auffällig ist, dass die Hustenanfälle vor allem abends und nach Mitternacht auftreten. Der Husten kann sogar Nasenbluten verursachen. Der Kehlkopf fühlt sich eingeschnürt, krampfend und brennend an. Heiserkeit ist üblich und der oder die Betroffene muss sich beim Husten den Brustkorb halten.

Bedenken Sie bitte, dass eine Selbstmedikation nur dann sinnvoll ist, wenn ausgeschlossen ist, dass Sie unter einer Erkrankung leiden, die ärztlicher oder heilpraktischer Behandlung bedarf.