Mai: Ledum palustre – der Sumpfporst

16.11.2018 – Tag der offenen Tür
14. September 2018

Man weiß ja nie, wer oder was sich neben Fuchs und Hase noch in Wald und Flur herum treibt. Doch wichtiger als die Warnung vor dem Wichtel ist die vor dem Gemeinen Holzbock.

Der Gemeine Holzbock, auch Schildzecke genannt, bevorzugt als Wirt nicht nur Haus- und Wildtiere, sondern auch den Menschen. Er kann mit Krankheitserregern infiziert sein, die beim Menschen zur gefürchteten Lyme-Borreliose oder der Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) führen können. Wichtig ist, eine Zecke schnellstmöglich, ohne sie zu verletzten oder sie zu ersticken, mit einer Pinzette zu entfernen. Wenn die Zecke 6-12 Stunden (Zeitraum nach oben umstritten) nach Einstich entfernt wird, ist das Risiko einer Borreliose-Infektion gering. Dies gilt nicht für eine FSME-Infektion, weil hierbei die Übertragung virös und damit schneller statt findet.

Die Einstichstelle kann sich schmerzhaft entzünden. Aus homöopathischer Sicht ist Ledum das wichtigste Medikament bei Insektenbissen- oder stichen, die zu Schmerzen, Kältegefühl an der Einstichstelle und eitrigen Entzündungen führen. Trotz der empfundenen Kälte verträgt der Betroffene keine warme Anwendungen. Ledum ist auch das erste Mittel, wenn es in Folge von Insektenstichen zu rheumatischen Beschwerden kommt.

Bedenken Sie bitte, dass eine Selbstmedikation nur dann sinnvoll ist, wenn ausgeschlossen ist, dass Sie unter einer Erkrankung leiden, die ärztlicher oder heilpraktischer Behandlung bedarf.